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LesenGR – 2. Etappe

In Samedan durfte ich gleich vier Lesungen halten und so alle Schüler*innen von der 6. bis zur 9. Klasse ins Filmlesen eintauchen lassen. Einmal mehr wurde mir bewusst, welchen grossen Einfluss das Engagement und die Ausstrahlung der Lehrer*innen auf ihre Schüler*innen hat. So kann das gleiche Programm ganz unterschiedlich funktionieren. Dreimal lief es ganz herrlich rund – einmal hatte ich zu kämpfen. Die Bibliotheksleiterin Jeannette Jakob und ihr Mitarbeiter Henk de Jong haben mich in jedem Moment wunderbar unterstützt.

Zwischen den Lesungen in Samedan war ich auf einen Abstecher in Zuoz und kann jetzt stolz behaupten, auch mal im Globe Theatre filmgelesen zu haben – im Zuoz Globe des Lyceums. Ein super Raum für eine Filmlesung mit top vorbereiteten und motivierten Schüler*innen, die mich mit klugen Fragen gelöchert haben. Und Lehrerinnen, die sich genauso anstecken liessen.

Das Wochenende habe ich dann gleich auch noch in Samedan verbracht und bin so zu fünf herrlichen Engadin-Tagen gekommen. Im Hotel Donatz hat für mich einfach alles gestimmt: Heimelige Zimmer, herzliche Gastgeber, feines Essen und spannende Hotelgäste, mit denen man angeregt ins Gespräch kommen kann. Als Sahnehäubchen oben drauf gab’s noch freien Zutritt ins zauberhafte Mineralbad.

Das Bild vom winterlich eingeschneiten Stazer Schnee hat mir übrigens nicht das Tourismusbüro aufgedrängt. Ich habe es tatsächlich ganz ungezwungen selbst gemacht auf meinem Spaziergang von Samedan nach St. Moritz. Genau wie das Bild von San Gian in Celerina, das sich ungewollt als dramatische Caspar David Friedrich-Hommage entpuppt hat.

San Gian in Celerina – Foto: Thomas Binotto

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